In der Praxis

Stichwort "Nutzerorientierung"

Ob Internetseiten, Apps, Dokumente oder Software: Digitale Produkte sind nur erfolgreich, wenn diese auch genutzt werden. Beim Benutzen geht es zunächst um die Gebrauchstauglichkeit. Diese sagt aus, ob ein bestimmtes Ergebnis erzielt werden kann. Ist die Internetseite lesbar, kann die App mein Problem lösen, bietet das Dokument die Informationen, die ich benötige und lässt sich die Software bedienen. Ist dies gegeben, dann bezeichnet man das Produkt auch gerne als fehlerfrei. Man kann es "gebrauchen". Aber dies ist nur die halbe Wahrheit.

Betrachtet man den Nutzer und seine Bedürfnisse genauer, dann stellt man schnell fest, dass die Fehlerfreiheit nicht genügt. Vielmehr geht es darum, einen ganzheitlichen Ansatz zu wählen. Aber das ist gar nicht so einfach. Denn es genügt nicht einfach nur die Bedürfnisse der Benutzer zu kennen, der Nutzungskontext spielt eine essentielle Rolle. Nur wenn beides berücksichtigt wird, kann ein intuitiv benutzbares Produkt gestaltet werden.