Software

Software für Alle

In kaum einer Branche ist heute die Arbeit ohne Computer und damit auch ohne Software am Arbeitsplatz noch möglich. Auch wenn nicht jeder direkt mit der Software arbeitet, gibt es fast immer innerhalb der Arbeitsprozesse eine Unterstützung durch Software: Sei es das softwaregestützte Kundenmanagement oder die digital unterstützte Bestellung von Waren im Handel, oder Materialien für den Produktionsprozess. Häufig fast unbemerkt fließend übergehend durch Schnittstellen zur realen Welt in Form von smarten Technologien und dem Einsatz von KI-Systemen [Akronym auszeichnen als „Künstliche Intelligenz“].

Gut gestaltete Software, die neben der reinen Funktionalität eine gute Usability bietet, also gebrauchstauglich gestaltet wurde, ist heute ein wichtiges Kriterium für den Erfolg einer Software. Aufgrund des Umgangs mit selbsterklärenden Apps im mobilen Bereich ist kaum jemand bereit lange Einarbeitungszeiten in komplizierte Software in Kauf zu nehmen, die dazu noch die Fehleranfälligkeit erhöhen würde. Diese Entwicklung bietet Menschen mit Behinderungen Chancen, da eine gebrauchstauglich gestaltete Software, die sich an den Erfahrungen und Bedürfnissen der späteren Nutzerinnen und Nutzer orientiert, meist auch weniger Barrieren enthält.

Entwicklerinnen und Entwickler einer barrierefreien Software müssen von Anfang an aber auch die Nutzung durch unterschiedlichste Hilfsmittel, wie Screenreader für blinde Menschen, im Blick haben und entsprechende Programmierstandards bzw. bei webbasierten Oberflächen die entsprechenden Richtlinien für barrierefreie Web-Inhalte berücksichtigen. Auch das Zwei-Kanal-Prinzip ist eine wichtige Methode, um zu verhindern, dass zum Beispiel Warnsignale einer Software, die nur akustisch ausgegeben werden, nicht von gehörlosen Menschen wahrgenommen werden können. Die Ausgabe auf einem weiteren Kanal durch Vibration oder optische Signale wären in diesem Fall ein Beitrag zur Arbeitssicherheit und Vermeidung von Fehlern der Allen hilft.

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